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Jugendaustausch

So funktioniert Völkerverständigung durch Jugendaustausch

Wie eng die Völkerverständigung mit dem Jugendaustausch zusammenhängt, ist vielen gar nicht bewusst. Gerade im Bereich interkultureller Beziehungen haben Menschen oftmals Probleme, die selbst durch technische Errungenschaften in der Kommunikation nicht überwunden werden können. Der Jugendaustausch dient der Völkerverständigung und ebnet die Wege zum besseren Verständnis zwischen den Kulturen, wie Sie hier anhand einiger Erläuterungen erfahren.

 

Der Jugendaustausch in seiner Entstehung

Den ersten Jugendaustausch gab es nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Die ersten Projekte wurden durch die US-Bundesregierung als Teil der "Umerziehungsprogramme" initiiert. Nach Streichung der Gelder für diese Förderung beschlossen ehemalige Teilnehmer, den Jugendaustausch in Eigenregie fortzusetzen. Daraus entstanden internationale Austauschorganisationen, wie es etwa 'Youth For Understanding' (kurz: YFU) und 'American Field Service Intercultural Programs' (kurz: AFS) sind. Weiter voran ging es, als 1983 anlässlich des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung in die USA, die Regierungen Kohl und Reagan das 'Parlamentarische-Patenschafts-Programm' ins Leben riefen.

 

Der Jugendaustausch hat sich weiter fortentwickelt. Heute basiert er nicht nur auf kommunikativem Austausch zwischen Jugendlichen aus verschiedenen Ländern, sondern vielmehr auf dem längeren Auslandsaufenthalt in einer Gastfamilie. Zur gleichen Zeit halten sich Jugendliche des Gastlandes im eigenen Land zu Besuch auf. Doch beide Seiten profitieren von dem Schüleraustausch, bei dem der kulturelle Austausch im Vordergrund steht und das interkulturelle Lernen einbezieht.

 

Die Erlebnisse und Erfahrungen beim Kontakt mit anderen Kulturkreisen "bilden" auf eine ganz besondere Art, weshalb unsere Stiftung der Meinung ist, dass Völkerverständigung "bildet".


Neben dem Sport und der gemeinsamen Arbeit zeigt der Jugendaustausch, dass er ein immens wichtiger Bestandteil eben dieser Völkerverständigung ist.

 

Verständnis der Völkerverständigung

Die Definition von Völkerverständigung fällt vielen nicht ganz so leicht, da sie sehr umfassend ist. Doch prinzipiell beinhaltet sie eine tief greifende Kommunikation zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Kulturkreisen. Durch Begegnungen sollen Vorurteile und Abgrenzungen zwischen verschiedenen Gruppen abgebaut werden. Außerdem dient die Völkerverständigung diesen Zielen:

  • Kulturbegegnungen öffnen den Horizont
  • Gemeinsames interkulturelles Lernen fördert die Bildung
  • Wissenschaftlicher Austausch wird ermöglicht
  • Weitreichende Bildung ebnet berufliche Erfolgswege

 

Diese Ziele sind erstrebenswert und werden von privaten Stiftern, Vereinen, Stiftungen und staatlichen sowie internationalen Institutionen angestrebt. Außerdem wird die Völkerverständigung als Lösungsansatz für lang andauernde Konflikte verschiedener Ethnien oder religiösen Gruppen angesehen. Durch das Kennenlernen der "anderen" Kultur kann der Abbau des Konfliktpotenzials vorangebracht werden, woraus eine stabilisierende Wirkung, und ein friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Gruppen möglich wird. Daher werden Projekte der Völkerverständigung völlig nachvollziehbar gefördert.

 

Nutzen Sie die Arbeit unserer Stiftung für Ihren Jugendaustausch und kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen!